7, 37[1-8] Ende 1874
37 [1]
Abarten degenerare (Sohn vom Vater)
abätzen (die Weide) depascere
abbesolden
eine Sache zu grün abbrechen = übereilen
er bricht sich nichts ab = versagt sich nichts
die Zeit wird den Aberglauben schon abbringen
abbrüchig (Dat.) = nachtheilig
Licht abdäuben (dämpfen)
davon lässt sich nichts abdingen
alles, was man uns abdringt
Aberglauben und Abdünkel
einem etwas abeilen (eilends wegnehmen)
es gehet gegen den Abend
auf wahrscheinliche Vermuthungen ein Abenteuer wagen
abenteuernd
euer ganzes aberweises Jahrhundert
in Abfall und Verachtung kommen
die Regel muss einen Abfall leiden
nach ihm abgeformt
abgeführte und arglistige Köpfe
Fehl, Abgang und Gebrechen
abgängige Kleider (abgenutzt)
er gab einen Begleiter ab
das Feuer abgehen lassen
uns, denen nichts abgeht
abgelebte Tage
unser abgesagtester Feind
dir will ich leicht abgewinnen mit —
zerlumpt die Segel, Rippen abgewittert
er gewöhnte ihn von den Ausschweifungen ab
da wird ein Todter geschwind noch abgegossen
Abglimmen des Lichtes bei heiteren Abenden
das Glück war mir abgünstig
dass er ihnen nichts abhaben konnte
Spiess abhag ab ziehn = die Belagerung aufgeben
er hält gar nichts ab = aus
ich kam mir selbst abhanden
ich hange ganz von ihrem Willen ab
die Natur macht den Menschen abhängig zur Erde, das Gemüth wie eine schwere Bleiwage nach der Eitelkeit abhängig
bei abgehellter Luft
helfet mir das Marter ab
Abhub (ablatio ciborum)
ich lasse mir nichts abheucheln
den Zeugen vor Gericht abhören
allem Laster abhold
abkarten
abkaufen
sich von der Welt abkehren
das Jahr klingt ab, der Wind geht über die Stoppeln
abgeklaubte Formeln
als er seines Frostes ein wenig abgekommen war
abkräftige Kranke
er will sich keinen Heller von dem Gelde abkürzen lassen
nach abgelegter Reise
einen Besuch in der Nachbarschaft abzulegen
einen Brief von Basel ablassen
das Pferd läuft von der Strasse ab
ihm den Vortheil, den Preis ablaufen
du weisst dass bei Licht seine Augen immer mehr ablegen
ablenken
aller Wein muss erst abliegen, bevor man ihn trinken kann
ein versetztes Pfand ablösen
die Handgriffe abmerken
den Streit gütlich abmachen
was aber windfällig und wipfeldürr, mag man wohl abhauen
du kannst dich wohl von dem Schreiben einen Augenblick abmüssigen
die Regel aus der Analogie abnehmen
Bergleute müssen manchen Schurf vergebens werfen und viel Schächte abteufen
ich bin nicht in Abrede, dass
dass ich sie nicht recht gemahlet, sondern allein auf ein Papier schlecht abgerissen
einen Absagbrief wider alle Zeitungsschreiber
das Glück sagt ihm ab und widerstehet ihm
eine Neigung, welche mit ihrem Alter einen starken Absatz machte
ein glücklicher Abscheid aus dieser Welt
wie leichtfertig hat jener Fürst seinen Dienern das abgebrochen und abgeschatzet
pfui welch ein Abscheu, welch ein Schreckbild!
aus der Abschilderung, die man mir von ihm gemacht
ich nehme keinen Abschlag an, keine vorläufige Bezahlung
jeden Gewaltstreich abschlagen
worauf kann er wohl sein Absehen richten? (haben)
seinen Vortheil schnell absehen
Tag und Nacht setzen so entschieden von einander ab
alte abgesetzte Wörter
es setzte einen grossen Streit ab
in gewisser Absicht, in Absicht der Wirkungen.
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Ebenmaass
echt ist richtig, nicht ächt
ehe ist falsch: eh zu schreiben
mit ehester Gelegenheit
augenfällig und eindrücktich
zu wilden und einöden Orten
er hat ein grosses Stück am Eis gebrochen.
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Werth des Lateinschreibens.
Das Übersetzen.
Grad und Art des Lesens.
Über Stilmuster.
Nutzen von Sammlungen.
Maass des Schreibens.
Das Sprechen und Hören.
Der logische Satz.
Über Schmuck.
Gesammtfärbung.
Entstehung einer Schrift—Einfälle.
Überzeugen—Belehren und andre Absichten.
artem tegere.
Freude am Schreiben als Gegengewicht gegen das Lesen.
Ob zuerst kleine oder grosse Form?
Die Gesammtproportion muss fühlbar sein.
Die Alten schreiben nicht von Natur gut.
Über Citate (sollen nicht die Farbe stören).
Enthaltung von Zeitungen (lesend schreibend).
Das Einfache ist das Schwerste und Letzte.
Das Individuelle muss erst heraus, dann ist es zu brechen.
Interpungiren, Gedankenstriche usw.
Erhaltung der Sprache nur an künstlerische Behandlung geknüpft.
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Übersetzen: aber Verse machen verdirbt einem die Sprache.
Nie sich scheuen, deutlicher zu sein als der Autor.
Das “zwischen Zeilen lesen” ist in ein offneres Anspielungswesen zu übertragen.
Mitunter sieht man die weissen Knochen zu sehr bei Aristoteles (so gewiss auch die Magerkeit am Platze ist).
Aussichten auf die Zukunft der Sprache; es ist Zeit für lebenslange Arbeit an ihr.
Vom unglücklichen Gedanken an eine Akademie auszugehen —
Unsre Mittel und Wege zur Cultur zu kommen sind der Kraft und Gesundheit der Cultur feindlich.
Das Problem der Kunstprosa; zu einer gewissen Zeit nothwendig, als das einzige, was die Sprache noch erhält; aber ungeheurer Verlust einbegriffen.
Der Kampf um die Prosa (Schrift- und Redeprosa).
Die unmoralischen Bedingungen der einzelnen Dichtungsarten, z. B. Ungeduld des Zuhörers beim Drama: ebenso die intellectuellen Beschränktheiten, die zu jeder speziellen Kunst nöthig sind.
Zum Lesen: wir sind eine Zeit, deren Cultur an den Mitteln der Cultur zu Grunde geht.
Keller. Auerbach. Heine. Grimm.
Auerbach kann weder erzählen noch denken; er stellt sich nur so an. Dagegen ist er in seinem Element, wenn er in einer weichlichen geschwätzigen Rührung schwimmen kann; doch sind wir nicht gern in seinem Elemente.
Eine gute Schrift wird, wo sie wirkt, vergessen machen, dass sie litterarisch ist; sie wirkt als Wort und Handlung eines Freundes; wer möchte darüber etwas drucken lassen!
Der Niedergang der Bildung zeigt sich in Verarmung der Sprache; das Deutsche der Zeitungen ist eine bereits. Man kann der Sprache äusserlich aufhelfen (2. und 3. Jahrhundert n. Chr.).
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Die Armut der Sprache entspricht der Armut der Meinungen: man denke an unsre Litteraturzeitungen: wie wenig herrschende Ansichten! Zuerst glaubt man mit lauter Fachgelehrten zu thun zu haben, wenn das Urtheil über ein Buch gesprochen wird: jetzt sehe ich dahinter.
Die Nachtheile, die mit der Einheit einer Nation verknüpft sind, wie mit der Einheit einer Kirche; Segen des Kampfes. In der Concurrenz der Nationen verdorrt das widerhaarige trennlustige Deutschwesen in sich und wird nach aussen streitbar, üppig, genusssüchtig, gierig.
Wehe allen, die jetzt nach schönem Stile trachten: seid was ihr scheint und schreibt so!
Fünf Jahre pythagoreisehes Nichtlesen.
Das Goethische Dictiren: sein Vortheil, dem Sprechen näher.
Der “schöne Stil” ist eine Erfindung der Prunkredner.
“Warum sollte man sich mit der Sprache solche Mühe geben!” Deutlichkeit genügt, wie Epikur meinte. Zu schildern, was vermöge dieses Princips der Deutlichkeit verloren geht. Ist denn der Mensch nichts als Logik?
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Aller Verkehr unter Menschen beruht darauf, dass der eine in der Seele des andern lesen kann; und die gemeinsame Sprache ist der tönende Ausdruck einer gemeinsamen Seele. Je inniger und zarter jener Verkehr wird, um so reicher die Sprache; als welche mit jener allgemeinen Seele wächst oder—verkümmert. Sprechen ist im Grunde ein Fragen des Mitmenschen, ob er mit mir die gleiche Seele hat; die ältesten Sätze scheinen mir Fragesätze und im Accent vermuthe ich den Nachklang jenes ältesten Fragens der Seele an sich selbst, aber in einem andern Gehäuse. Erkennst du dich wieder?—dies Gefühl begleitet jeden Satz des Sprechenden; er macht den Versuch eines Monologs und Zwiegesprächs mit sich selbst. Je weniger er sich wieder erkennt, um so mehr verstummt er, und im erzwungenen Verstummen wird seine Seele ärmer und kleiner. Wenn man die Menschen nöthigen könnte, von jetzt ab zu schweigen: so könnte man sie zu Pferden und Seehunden und Kühen zurückbilden; denn diesen Wesen sieht man an, was es heisst, nicht sprechen können: nämlich so viel als eine dumpfe Seele zu haben.
Nun haben in der That viele Menschen und mitunter die Menschen ganzer Zeiträume etwas von Kühen an sich; ihre Seele liegt dumpf und lässig in sich. Sie mögen springen und grasen und sich anstieren, es ist nur ein elender Rest von Seele unter ihnen gemeinsam. Folglich muss ihre Sprache verarmt sein oder mechanisch werden. Denn es ist nicht wahr, dass die Noth die Sprache erzeuge, die Noth des Individuums; sondern höchstens die Noth einer ganzen Heerde, eines Stammes, aber damit diese als das Gemeinsame empfunden werde, muss schon die Seele weiter als das Individuum ist geworden sein, sie muss auf Reisen gehen, sich wieder finden wollen, sie muss erst sprechen wollen, bevor sie spricht; und dieser Wille ist nichts Individuelles. Dächte man sich ein mythologisches Urwesen, mit hundert Köpfen und Füssen und Händen, als die Form des Urmenschen: so würde es mit sich selbst reden; und erst als es merkte, dass es mit sich wie mit einem zweiten, dritten, ja hundertsten Wesen reden könne, liess es sich in seine Theile zerfallen, die einzelnen Menschen, weil es wusste, dass es nicht ganz seine Einheit verlieren könne: denn diese liegt nicht im Raume, wie die Vielheit dieser hundert Menschen; sondern wenn diese sprechen, fühlt sich das mythologische Ungeheuer wieder ganz und eins.
Und klingt denn wirklich das herrliche Tonwesen einer Sprache nach Noth, als der Mutter der Sprache? Ist nicht alles mit Lust und Üppigkeit geboren, frei und mit den Zeichen betrachtenden Tiefsinns? Was hat der affenartige Mensch mit unsern Sprachen zu thun! Ein Volk, welches sechs Casus hat und seine Verben mit hundert Formen abbeugt, hat eine volle gemeinsame und überströmende Seele; und das Volk, welches eine solche Sprache sich schuf, hat die Fülle seiner Seele auf alle Nachwelt ausgegossen; in einer späteren Zeit werfen sich die gleichen Kräfte in die Form von Dichtern und Musikern und Schauspielern Rednern und Propheten; aber als diese Kräfte noch in der strotzenden Fülle der ersten Jugend waren, erzeugten sie Sprachenbildner: das waren die fruchtbarsten Menschen aller Zeiten, und sie zeichnete aus, was jene Musiker und Künstler zu allen Zeiten auszeichnet: ihre Seele war grösser, liebevoller, gemeinsamer und beinahe mehr in allen als in einem einzelnen dumpfen Winkel lebend. In ihnen sprach die allgemeine Seele mit sich.
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Sind für einen künftigen Schriftsteller viele Sprachen von Nutzen? Oder überhaupt fremde Sprachen? Zumal für einen deutschen Schriftsteller? Die Griechen hiengen von sich ab und bemühten sich nicht um fremde Sprachen: wohl aber um die eigne. Bei uns umgekehrt: die deutschen Studien haben sich erst allmählich eingedrängt, und sie haben, wie sie getrieben werden, etwas Ausländisches und Gelehrtenhaftes an sich. Viel wird gethan, um lateinischen Stil zu lehren; aber im Deutschen lehrt man Geschichte der Sprache und Litteratur: und doch hat diese Geschichte nur als Mittel und Hülfe einer praktischen Übung Sinn. Deutsch in frühern Perioden lesen zu können ist nichts oder wenig. Aber viel ist, zu einem Urtheil über das Verkommene der gegenwärtigen Sprache zu gelangen und deshalb die Vergangenheit zu Hülfe zu nehmen. Der Wort- und Wendungen-Schatz, der jetzt jedermann zu Gebote steht, ist als verbraucht anzusehn und zu empfinden; wirklich ist die Sprache viel reicher als man nach diesem Schatze meinen sollte; ebenso ist die verschlungene Syntax verbraucht. Man muss also künstlerisch mit der Sprache verfahren, um dem Ekel zu entfliehen; etwa wie ich nicht mehr Mendelssohn’sche Wendungen aushalte; ich verlange nach einer kräftigeren und reizvolleren Sprache. Jetzt wird es freilich viel schwerer zu schreiben als es war; man muss sich seine Sprache machen. Dies ist kein äusserliches Begehren, als ob man eine Tracht satt hätte und nach einer neuen Mode begehrte. Denn ich erkenne in dem stumpfen Character unserer Sprache recht gut unser stumpfgewordnes Deutschthum, unsre verschwindende Individualität. Der Kampf hier und dort ist nur ein Sich-Bäumen gegen die Vernichtung des besseren und stärkeren Deutschthums, an das wir noch glauben. Eine Stillehre, die auf das Correcte und Conventionelle sähe, wäre das letzte, was wir brauchten: während es für die Andern kaum mehr nöthig ist, da sie unwillkürlich darin schon leben, ich meine im Zwange des Correcten und Conventionellen. Wer der deutschen Sprache noch eine Zukunft verheissen will, muss eine Strömung erzeugen gegen unser jetziges Deutsch. Man muss vieles Unglückliche und Gequälte in Kauf nehmen; die nächste Hauptsache ist, dass man sich anstrengt, dass man auf die Sprache Blut und Kraft wendet. Schön und hässlich sind Worte, die uns jetzt gar nichts angehen sollen, guten “Geschmack” kann es gar nicht geben. Tod aller Weichlichkeit, Bequemlichkeit.
Also: die Verarmung und Verblassung der Sprache ist ein Symptom der verkümmerten allgemeinen Seele in Deutschland; während die grosse Gleichmässigkeit in Wort und Wendung als das Gegentheil erscheinen könnte, als das Gegenstück der politischen Einheit, der Gewinn einer gemeinsamen Seele. Wenigstens könnte man sagen: es entsteht eine Einheit durch Zusammenschrumpfen und durch Erweiterung; die erste Art hätte man jetzt. Zum Beweis dass man die zweite nicht hat, dient es zu sehen, wie unsre grössten und reichsten Geister sich bei den Mitdeutschen gar nicht mehr verständlich machen können. Unwillkürlich werden sie Exilirte. Ebenso dient zum Beweise, was für Schriftsteller und Künstler der jetzigen allgemeinen Seele entsprechen und verstanden werden, z. B. so ein Strauss, Auerbach und dergleichen.
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Wie kann man nur Stil und Darstellung so wichtig nehmen! Es kommt doch nur darauf an, dass man sich verständlich mache.— Zugegeben: aber das ist nichts Leichtes und etwas sehr Wichtiges. Man denke, ein complicirtes Wesen der Mensch ist: wie unendlich schwer für ihn, sich wirklich auszudrücken! Die meisten Menschen bleiben eben in sich kleben und können nicht heraus, das ist aber Sklaverei. Sprechen- und Schreibenkönnen heisst freiwerden: zugegeben dass nicht immer das Beste dabei herauskommt; aber es ist gut, dass es sichtbar wird, dass es Wort und Farbe findet. Barbar ist einer, der sich nicht ausdrücken kann, der sklavenhaft plappert.— “Schöner Stil” freilich ist nichts als ein neuer Käfig, ein vergoldetes Barbarenthum.
Ich verlange von einem Buche Stimmung als Einheit und Maass; das bestimmt Wortwahl, Gleichniss-Art und -Zahl, Gang und Ende.
7, 37[1-8] Ende 1874
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Varieties degenerare (son from father)
to graze off (the pasture) depascere
to pay off
to rush something to green to break off = to hasten
he breaks nothing off for himself = denies himself nothing
time will surely remove the superstition
detrimental (Dat.) = harmful
to dim the light abdäuben
nothing can be abdingen from that
everything that is abdringt from us
superstition and Abdünkel
to abeilen something from someone (to quickly take away)
it goes toward the evening
to venture an adventure on probable conjectures
adventuring
your entire aberweises century
to come into decline and contempt
the rule must suffer a deviation
modeled after him
departed and cunning heads
Fault, departure and infirmity
worn-out clothes (worn out)
he gave a companion away
let the fire go out
us, to whom nothing is lacking
wasted days
our most renounced enemy
to you I can easily win over with —
tattered sails, ribs weathered
he accustomed him to the excesses away
there a dead man is quickly cast off
Dimming of the light on cheerful evenings
luck was unfavorable to me
that he could not take anything from them
Spiess abhag ab ziehn = abandon the siege
he holds nothing back = out
I came to lose myself abhanden
I depend entirely on their will
nature makes man dependent on the earth, the spirit like a heavy lead weight dependent on vanity
in brightened air
help me to endure the torment away
removal (ablatio ciborum)
I won't let anything be flattered away from me
to eavesdrop on the witness in court
averted from all vice
to map out
to buy off
to turn away from the world
the year fades away, the wind blows over the stubble
worn-out formulas
when he had somewhat recovered from his frost
weakened sick
he doesn't want a single penny of the money to be cut off
after a completed journey
to pay a visit in the neighborhood
to send a letter from Basel
the horse runs off the road away
him the advantage, the price expire
you know that in the light his eyes always more deteriorate
distract
all wine must first age, before one can drink it
a pawned item redeem
the techniques notice
the dispute amicably settle
but what is windfallen and withered at the top, one may well cut down
you can probably spare a moment from writing
derive the rule from analogy
miners must throw many a trial pit in vain and sink many shafts
I do not deny that
that I did not paint them properly, but only roughly sketched on paper
a letter of rejection against all newspaper writers
luck says him off and resists him
an inclination, which with its age made a strong decline
a happy departure from this world
how frivolously has that prince broken off and estimated his servants
fie what an abomination, what a fright!
from the description, which was made to me of him
I take no discount, no preliminary payment
to ward off every violent blow
on what can he possibly set his sights? (to have)
to quickly assess his advantage
day and night set so decidedly apart from each other off
old deposed words
it settled a great dispute off
in a certain intention, in intention of the effects.
37 [2]
Ebenmaass
echt is correct, not ächt
ehe is wrong: to write eh
with ehester opportunity
conspicuous and impressive
to wild and desolate places
he has broken a large piece of the ice.
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Value of writing in Latin.
Translation.
Degree and manner of reading.
On style models.
Benefit of collections.
Measure of writing.
Speaking and listening.
The logical sentence.
On ornamentation.
Overall coloring.
Origin of a text—ideas.
Persuading—teaching and other intentions.
artem tegere.
Joy in writing as a counterbalance to reading.
Should one start with small or large forms?
The overall proportion must be perceptible.
The ancients do not write well by nature.
On citations (should not disturb the color).
Abstaining from newspapers (reading and writing).
The simple is the most difficult and final.
The individual must first emerge, then it is to be broken.
Punctuation, dashes, etc.
Preservation of language is tied only to artistic treatment.
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Translating: but making verses ruins the language.
Never shy away from being clearer than the author.
Reading “between the lines” must be translated into a more open allusive realm.
Sometimes one sees the white bones too much in Aristotle (just as the leanness is in place).
Prospects for the future of language; it is time for lifelong work on it.
Starting from the unfortunate idea of an academy—
Our means and paths to culture are hostile to the strength and health of culture.
The problem of artistic prose; at a certain time necessary, as the only thing that still preserves the language; but an enormous loss is included.
The struggle for prose (written and spoken prose).
The immoral conditions of the individual poetic forms, e.g.B. Impatience of the listener in drama: likewise the intellectual limitations necessary for every specific art.
For reading: we are an age whose culture is perishing from the means of culture.
Keller. Auerbach. Heine. Grimm.
Auerbach can neither narrate nor think; he merely pretends to. On the other hand, he is in his element when he can wallow in mawkish, chatty sentimentality; yet we are not fond of being in his element.
A good piece of writing, where it has an effect, will make one forget that it is literary; it acts as the word and deed of a friend; who would want to have anything printed about that!
The decline of education is evident in the impoverishment of language; the German of newspapers is already [impoverished]. One can help language externally (2nd and 3rd centuries A.D.).
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The poverty of language corresponds to the poverty of opinions: consider our literary journals: how few prevailing views! At first, one believes one is dealing with nothing but specialists when judgment is passed on a book: now I see behind it.
The disadvantages associated with the unity of a nation, as with the unity of a church; the blessing of struggle. In the competition among nations, the stubborn, separatist German nature withers within itself and becomes outwardly contentious, luxurious, pleasure-seeking, greedy.
Woe to all who now strive for a beautiful style: be what you seem and write accordingly!
Five years of Pythagorean non-reading.
The Goethean dictation: its advantage, closer to speech.
The “beautiful style” is an invention of the ornate speakers.
“Why should one take such trouble with language!” Clarity suffices, as Epicurus thought. To depict what is lost by virtue of this principle of clarity. Is man nothing but logic?
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All human interaction is based on the fact that one person can read the soul of another; and the common language is the audible expression of a common soul. The more intimate and tender this interaction becomes, the richer the language; which grows with that common soul or—withers. Speaking is fundamentally a question to one's fellow human being, whether they share the same soul with me; the oldest sentences seem to me to be interrogative sentences, and in the accent I suspect the echo of that oldest questioning of the soul to itself, but in another shell. Do you recognize yourself again?—this feeling accompanies every sentence of the speaker; he attempts a monologue and a dialogue with himself. The less he recognizes himself, the more he falls silent, and in the forced silence his soul becomes poorer and smaller.
If one could force people to be silent from now on: one could regress them to horses and seals and cows; for one can see in these creatures what it means not to be able to speak: namely, to have as much as a dull soul.Now, in fact, many people and sometimes entire periods of people have something of cows about them; their soul lies dull and sluggish within them. They may jump and graze and stare at each other, but there is only a wretched remnant of soul shared among them. Consequently, their language must become impoverished or mechanical.For it is not true that need creates language, the need of the individual; rather, at most the need of an entire herd, a tribe, but for this to be felt as something common, the soul must already have become broader than the individual, it must want to travel, to find itself again, it must first want to speak before it speaks; and this will is nothing individual.Thought one of a mythological primordial being, with a hundred heads and feet and hands, as the form of the primordial human: so it would speak to itself; and only when it noticed that it could speak to itself as if to a second, third, even hundredth being, did it allow itself to be divided into its parts, the individual humans, because it knew that it could not entirely lose its unity: for this does not lie in space, like the multiplicity of these hundred humans; but when these speak, the mythological monster feels itself whole and one again.
And does the magnificent tonal being of a language really sound like need, as the mother of language? Is not everything born with pleasure and abundance, free and with the signs of contemplative profundity? What does the ape-like human have to do with our languages!A people that has six cases and conjugates its verbs with a hundred forms has a full, shared, and overflowing soul; and the people who created such a language have poured the fullness of their soul upon all posterity; in a later time, the same forces manifest themselves in the form of poets, musicians, actors, orators, and prophets; but when these forces were still in the teeming fullness of their first youth, they produced language-shapers: these were the most fruitful people of all times, and they were distinguished by what has always distinguished those musicians and artists: their soul was greater, more loving, more communal, and almost more alive in all than in a single dull corner. In them, the universal soul spoke to itself.
37 [7]
Are many languages useful for a future writer? Or foreign languages at all? Especially for a German writer? The Greeks kept to themselves and did not concern themselves with foreign languages: but rather with their own. With us, it is the opposite: German studies have only gradually made their way in, and as they are pursued, they have something foreign and scholarly about them. Much is done to teach Latin style; but in German, one teaches the history of the language and literature: and yet this history only makes sense as a means and aid to practical exercise. Being able to read German from earlier periods is nothing or little. But much is to arrive at a judgment about the decline of the present language and therefore to enlist the past for help.The word and phrase treasure that is now at everyone's disposal is to be regarded and felt as exhausted; in reality, the language is much richer than one might think based on this treasure; likewise, the convoluted syntax is exhausted. One must therefore proceed artistically with the language to escape the disgust; somewhat like I can no longer endure Mendelssohnian phrases; I long for a more vigorous and alluring language. Now it will indeed be much harder to write than it was; one must create one's own language. This is not an external desire, as if one were tired of a costume and longed for a new fashion. For I recognize in the dull character of our language quite well our dulled Germanism, our vanishing individuality.The struggle here and there is merely a last stand against the annihilation of the better and stronger German spirit, in which we still believe. A style manual that focuses on the correct and conventional would be the last thing we need: while for others it is hardly necessary anymore, since they already live in it unconsciously—I mean in the compulsion of the correct and conventional. Anyone who wishes to promise the German language a future must create a movement against our current German. One must accept much that is unfortunate and strained; the next main thing is that one exerts oneself, that one devotes blood and strength to the language. Beautiful and ugly are words that should not concern us at all now; there can be no such thing as good “taste.” Death to all softness, comfort.
Thus: the impoverishment and fading of language is a symptom of the stunted general soul in Germany; while the great uniformity in word and phrase might appear as the opposite, as the counterpart of political unity, the gain of a common soul. At least one could say: unity arises through shrinking and through expansion; the first kind is what we have now. As proof that we do not have the second, it serves to see how our greatest and richest minds can no longer make themselves understood among their fellow Germans. Unwittingly, they become exiles. Likewise, it serves as proof to see what kind of writers and artists correspond to and are understood by the current general soul, e.g., a Strauss, Auerbach, and the like.
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How can one take style and presentation so seriously! The only thing that matters is making oneself understood.— Admitted: but that is no easy task and something very important. Consider, man is a complicated being: how infinitely difficult it is for him to truly express himself! Most people remain stuck within themselves and cannot break free, but that is slavery. Being able to speak and write means becoming free: granted that not always the best comes of it; but it is good that it becomes visible, that it finds word and color.Barbar is one who cannot express himself, who chatters slavishly.— “Beautiful style” indeed is nothing but a new cage, a gilded barbarism.
I demand from a book mood as unity and measure; that determines word choice, simile-type and -number, course and end.